animusX im Überblick
animus [lat.]: Geist, Stimmung. Das X steht für die Abstimmung – die Umfrage, in der die einzelnen Einschätzungen erhoben werden. animusX bündelt daraus viele einzelne Stimmungen zu einem Gesamtbild der Anlegerstimmung – für den Aktienmarkt ebenso wie für Zinsen, Währungen, Gold, Öl und Bitcoin.
Dieses Prinzip läuft seit 2006 wöchentlich und ohne Unterbrechung. Über 8.000 private und institutionelle Anleger nehmen teil – darunter die wöchentliche Teilbefragung unter Handelsblatt-Lesern aus der seit 2014 bestehenden Medienkooperation. Betrieben wird animusX von Stephan Heibel und seinem Team aus Hamburg; Heibel ist Herausgeber und Chefredakteur des Börsenbriefs Heibel-Ticker sowie des Blogs Heibel-Unplugged. Der Fokus liegt auf dem Finanzplatz Deutschland, im Zentrum steht der deutsche Aktienmarkt.
Je mehr Anleger teilnehmen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse – die Qualität der Auswertung hängt unmittelbar an der Breite der Teilnehmerbasis. Wie belastbar die Stichprobe ist, steht unter Wie verlässlich sind die Ergebnisse?.
Wechselwirkung: technische Analyse, Marktentwicklung, Anleger-Sentiment
Die technische Analyse beeinflusst sowohl die Marktentwicklung als auch die Stimmung der Anleger. Umgekehrt gibt die Sentiment-Analyse Hinweise darauf, wie die aus der technischen Analyse gewonnenen Marken zu interpretieren sind. animusX setzt bewusst an diesen kausalen Zusammenhängen an, statt Stimmung isoliert zu messen. Ausführlicher dazu: Dafür steht animusX, Wichtige Sentiment-Indikatoren und Höhen und Tiefen der Anlegerstimmung.
Erhoben wird auf zwei Ebenen: die Gefühlslage – Zuversicht, Verunsicherung, Selbstzufriedenheit, eigene Erwartung – und das konkrete Verhalten – Kauf- und Verkaufsabsicht, Investitionsquote, Kauf- und Verkaufslevels, geplante Schritte für die kommenden zwei Wochen.
Grund für die Zweiteilung: Die Gefühlslage allein lässt kaum Rückschlüsse auf das tatsächliche Handeln zu. Erst der Abgleich beider Ebenen zeigt, wo Anleger kaufen, zögern oder ihre Position verändern, wo Überzeugung und wo Zweifel überwiegt, und wo Erwartung und tatsächliches Verhalten auseinanderfallen.
Solche Abweichungen – optimistische Aussagen bei gleichzeitig steigender Cashquote, oder Zweifel bei gleichzeitigem Zukauf – sind aus der Behavioral Finance bekannt und oft aussagekräftiger als eine einzelne Stimmungskennzahl.
Für wen ist animusX?
Für wen?
Private und institutionelle Anleger in Deutschland, die die Stimmung am deutschen Aktienmarkt nicht nur lesen, sondern durch die eigene wöchentliche Einschätzung aktiv mitgestalten möchten.
Nicht geeignet für: Anleger außerhalb Deutschlands (das Angebot richtet sich laut Impressum ausschließlich an Investoren und Börseninteressierte in Deutschland). Wer konkrete Kauf-/Verkaufsempfehlungen sucht – das liefert animusX nicht, sondern der separate, kostenpflichtige Börsenbrief Heibel-Ticker PLUS. Wer Echtzeit- oder Intraday-Daten für das Daytrading braucht – die Umfrage läuft wöchentlich, nicht fortlaufend. Wer nicht aktiv teilnehmen will – das System lebt vom Give-&-Take-Prinzip, reines Mitlesen ohne eigene Umfrageteilnahme ist nicht vorgesehen.
Give & Take: So funktioniert die Teilnahme
Die Teilnahme läuft über die wöchentliche Umfrage unter /surveys; wer noch kein Konto hat, registriert sich hier. Jeden Donnerstag geht die Einladung per E-Mail raus, das Zeitfenster öffnet donnerstags um 8 Uhr und schließt samstags um 24 Uhr. Vorläufige Ergebnisse stehen bereits freitags ab 14 Uhr für alle bereit, die schon abgestimmt haben. Die finale Auswertung folgt montags vor Börsenstart. Mit etwas Übung dauert das Ausfüllen zwei bis drei Minuten.
Als Gegenleistung erhalten Teilnehmer kostenfrei einen ein- bis zweiseitigen Marktkommentar mit Interpretation und konkreten Ableitungen sowie die vollständigen grafischen Umfrageergebnisse im Mitgliederbereich /members. Nicht teilnehmende Dritte erhalten diese Auswertung nicht.
Wer regelmäßig teilnimmt, sammelt Treuepunkte und sichert sich den Zugang zu den Ergebnissen auch in Wochen ohne Teilnahme, etwa im Urlaub – bis maximal drei Wochen.
Am Ende der Umfrage gibt es ein Kommentarfeld: Dort lassen sich eigene Fragen stellen oder Einschätzungen hinterlassen, die andere Mitglieder in der Auswertung lesen können. Das stärkt den Austausch innerhalb der Teilnehmergemeinschaft.
Wer noch nicht teilnimmt, kann sich vorab ein zwei Wochen altes Probeexemplar der Auswertung ansehen – so bleibt der faire Tausch im Rahmen des Give-&-Take-Prinzips gewahrt. Ein Muster des Umfrageformulars zeigt vorab, welche Fragen gestellt werden.
Zum Mitmachen genügt die E-Mail-Adresse. Sie erhalten dann jeden Donnerstag die Einladung zur Umfrage und nach Ihrer Teilnahme Zugang zur vollständigen Auswertung – kostenfrei, solange Sie mitmachen.
Profil, Passwort und Abmeldung vom Verteiler lassen sich jederzeit unter /users/edit verwalten. Fragen beantwortet das Kontaktformular; Details zur Datenverarbeitung stehen in der Datenschutzerklärung, die rechtlichen Teilnahmeregeln in den Teilnahmebedingungen.
animusX liefert keine Anlageberatung und keine Kauf-/Verkaufsempfehlung. Das Angebot unterstützt eigenständiges Börsenwissen und die eigene Entscheidungsfindung, ersetzt aber keine individuelle Beratung vor einer Anlageentscheidung. Details im Impressum.
Was in der Umfrage gefragt wird
Die Umfrage fragt keine einzelne Stimmungszahl ab, sondern kombiniert mehrere Fragetypen:
- Erwartungsabgleich: Wurden die eigenen Erwartungen der Vorwoche erfüllt?
- Wahrnehmung der Finanznachrichten: Werden aktuelle Finanznachrichten eher positiv, neutral oder negativ eingeschätzt?
- Investitionsabsicht: Sind für die kommenden zwei Wochen konkrete Käufe oder Verkäufe geplant?
- Verhalten bei bestehenden Positionen: Wird ausgebaut, verkleinert oder unverändert gehalten?
- Kauf- und Verkaufsschwellen: Bei welchem Kursniveau würde nachgekauft, bei welchem verkauft?
- Marktphase: Aufwärtstrend, Abwärtstrend, Seitwärtsbewegung, Bodenbildung oder Topbildung – aktuell und mit Blick auf die kommenden drei Monate?
- Portfoliostruktur: Wie verteilt sich ein Beispielportfolio auf Aktien, Anleihen und Cash? Wer aktiv auf fallende Kurse setzt, kann das ebenfalls angeben.
Erhoben werden diese Fragen für DAX, Zinsmarkt (Bund-Future) und Devisenmarkt (EUR/USD) sowie – bewusst kürzer gehalten – für Gold, Öl und Bitcoin. Einzelne Fragen lassen sich auslassen, wenn dazu keine Meinung besteht.
Die Fragen bilden bewusst Meinungen und Einschätzungen ab, keine mathematisch exakten Werte – die Einschätzung der Teilnehmer selbst ist der Gegenstand der Messung.
Die animusX-Indikatoren
Vier Kern-Indikatoren sind in Deutschland einmalig und werden nur von animusX berechnet:
| Indikator | Zeithorizont | Was er zeigt |
|---|---|---|
| Investitionsabsicht | 2 Wochen | Akute Handlungsabsicht für DAX-Aktien, Anleihen und EUR/USD, getrennt von der längerfristigen Erwartung |
| animusX-Ratios | laufend | Kauf- und Verkaufslevels, Angebots- und Nachfrageüberhänge samt Signifikanz; die Verschiebung von Woche zu Woche weist auf mögliche Einstandspreise hin |
| Selbstzufriedenheit | laufend | Selbstüberschätzung gegenüber Verunsicherung. Bei starker Selbstüberschätzung neigen Anleger zu höheren Risiken. Als erster Sentimentdienst in Deutschland von animusX eingeführt, inzwischen von Mitbewerbern übernommen |
| Nachrichtenwahrnehmung | laufend | Im Abgleich mit der tatsächlichen Nachrichtenlage werden Rückschlüsse auf selektive Wahrnehmung möglich |
Ergänzend erhoben werden: Zukunftserwartung (3 Monate), Investitionsquote, Shortquote, Cashquote, Überinvestition, Investitionsbereitschaft, Commitment/Bindung, Allokation, Zielkurse und Stimmung.
Was Teilnehmer bekommen
Die wöchentliche Auswertung umfasst den Marktkommentar mit Interpretation sowie die grafischen Umfrageergebnisse zu allen erhobenen Indikatoren und Instrumenten. Standardmäßig wird konsolidiert ausgewertet; im Mitgliederbereich lassen sich die Ergebnisse privater und institutioneller Anleger zusätzlich getrennt betrachten.
Zur schnellen Orientierung dient der DAX Angst & Gier Indikator, der die Stimmungslage der Woche auf einen Blick zusammenfasst und öffentlich einsehbar ist. Für die Detailsicht gibt es das animusX-Dashboard: Es stellt alle Umfragen mit auffälligen Werten dar und bietet zusätzlich eine gefilterte Ansicht, die ausschließlich Indikatoren zeigt, deren aktueller Wert außerhalb der üblichen 80-Prozent-Bandbreite liegt.
Weicht ein Wert so deutlich ab, ordnet das System ihn automatisch historisch ein: Was geschah in der Vergangenheit, wenn ein vergleichbarer Extremwert auftrat? Ergänzend lassen sich Performanceerwartung nach einem Sentiment-Signal sowie die Korrelation einzelner Indikatoren mit dem Markt als eigene Grafiken aufrufen.
Frühere Ausgaben bleiben abrufbar, sodass sich die Entwicklung über mehrere Wochen nachvollziehen lässt. Bei besonders ausgeprägten Signalen veröffentlicht Stephan Heibel zusätzlich gesonderte Videos mit Einordnung.
Der Anlegerzyklus in der Behavioral Finance
Anlegerstimmung folgt einem wiederkehrenden Muster, das in der Behavioral-Finance-Forschung beschrieben ist:
- Einzelne Anleger steigen früh ein, oft ohne klar benennbare Gründe.
- Institutionelle Investoren folgen, sobald erste Argumente erkennbar werden – die Begründungen fehlen aber noch.
- Es folgt eine Phase, in der viele an die Entwicklung glauben, ohne dass sich das bereits in Kursen zeigt.
- Erste Gewinnmitnahmen lösen einen Ausverkauf aus. Privatanleger halten sich fern, Zweifel kommen auf – die Bärenfalle.
- Der Boden entsteht nicht durch neue Käufer, sondern dann, wenn alle Unsicheren verkauft haben: wenig Handelsvolumen, Kurse stabilisieren sich.
- Erste Medien greifen das Thema auf, dann die Massenmedien. Privatanleger springen auf, die Rally beschleunigt sich deutlich.
- In der Euphoriephase entsteht eine neue Weltanschauung – alle Gründe sind bekannt, alle sind investiert. Weil keine neuen Käufer mehr hinzukommen, genügen wenige Verkäufe für rückläufige Kurse.
- Angst wirkt schneller als Zuversicht: Es folgt ein scharfer Rückschlag, oft mit einem kurzen Aufbäumen durch Nachzügler (Dead-Cat-Bounce), bevor der Markt Richtung langfristigem Durchschnitt zurückfällt.
Am Tiefpunkt herrschen Angst, Panik und Resignation. Genau diese Phasen lassen sich mit Sentimentdaten zeitlich gut eingrenzen – dort liegt der praktische Nutzen der Messung.
Wie die Werte zu lesen sind
Die Skala und ihre Bedeutung
Der DAX Angst & Gier Indikator bewegt sich zwischen fünf Stufen: Angst & Panik, Angst, neutral, Gier, Gier & Hochmut.
- Starke Angst & Panik kann auf günstige Einstiegschancen hindeuten: Viele Marktteilnehmer haben bereits verkauft, daher besteht kaum noch weiterer Verkaufsdruck.
- Extreme Gier & Hochmut ist ein Hinweis darauf, dass viele Anleger bereits investiert sind. Der Markt ist dann weitgehend „ausgekauft": Es fehlt Kaufkraft, die Luft nach oben wird dünn – ein Signal, vorsichtig zu sein, Gewinne zu sichern und sich auf mögliche Korrekturen vorzubereiten.
In dieser Lesart wirkt das Sentiment als Konträrindikator: Hohe Cash-Bestände an der Seitenlinie – im Börsenjargon „Trockenpulver" – bedeuten verfügbare Kaufkraft für steigende Kurse, eine niedrige Cashquote bei gleichzeitig hoher Zuversicht dagegen ein ausgereiztes Potenzial.
Ab einem Umfragewert von vier Punkten spricht Stephan Heibel von Extremwerten. Besonders aussagekräftig ist dabei die Dauer: Hält extreme Niedergeschlagenheit über vier bis sechs Wochen an, hat das die größte Prognosekraft für steigende Kurse. Umgekehrt gilt das nicht – extreme Euphorie kann länger anhalten, ohne eine nennenswerte Korrektur auszulösen.
Grenzen des Ansatzes
- Keine punktgenauen Vorhersagen: Die Sentimentanalyse liefert Wahrscheinlichkeiten, keine festen Kursziele.
- Kein Echtzeit-Signal: Die Auswertung basiert auf dem wöchentlichen Umfragezyklus (Do–Sa), nicht auf Intraday-Daten.
- Keine kuratierte Erfolgsbilanz: animusX zeigt die aktuelle Stimmung, nicht rückblickend ausgewählte Treffer.
- Keine Anlageberatung: animusX unterstützt die eigene Analyse, ersetzt aber keine individuelle Beratung.
Was die Daten zusätzlich sichtbar machen
Divergenz zwischen privaten und institutionellen Anlegern: Weil beide Gruppen getrennt ausgewertet werden, wird sichtbar, wenn Privatanleger aus Verunsicherung verkaufen, während institutionelle Investoren („Smart Money") gleichzeitig zukaufen. Das ist ein anderes Bild als ein einheitlicher Rückzug beider Gruppen.
Abgleich mit der Nachrichtenlage: Bleibt die gemessene Stimmung stabil, während die Wirtschaftsmedien überwiegend negativ berichten, zeigt sich eine Widerstandsfähigkeit des Marktes, die sich aus der Berichterstattung allein nicht ablesen lässt.
Reflexion des eigenen Verhaltens: Die wöchentliche Beantwortung zwingt dazu, die eigene Marktmeinung und die eigene Cashquote regelmäßig zu hinterfragen – ein Gegengewicht zu spontanen, emotional getriebenen Entscheidungen.
Ein Beispiel aus der Praxis
Im Dezember 2023 erreichte die Bitcoin-Stimmung in der animusX-Auswertung eine extreme Ausprägung außerhalb der üblichen Bandbreite – im Umfeld der damals erwarteten Marktzulassung von Bitcoin-Zertifikaten. In der Folge stieg der Bitcoin-Kurs um 57 Prozent. Bitcoin-Daten werden bei animusX seit Anfang 2021 erhoben.
Aus einem einzelnen historischen Fall lässt sich keine Regel für die Zukunft ableiten – die Auswertung liefert einen zusätzlichen Anhaltspunkt, keine Prognose.
Wie verlässlich sind die Ergebnisse?
animusX nutzt eine breite Teilnehmerbasis aus privaten und institutionellen Anlegern für ein ausgewogenes Bild des Marktsentiments. Unter den Teilnehmern sind über 235 institutionelle Investoren von Banken, Brokerhäusern, Versicherungen und Vermögensverwaltern. Die Repräsentativität wird durch kontinuierliche Analysen und Anpassungen sichergestellt, um Schwankungen in der Teilnehmerstruktur auszugleichen. Maßstab ist dabei nicht allein die Teilnehmerzahl, sondern ob die Antworten einer Normalverteilung folgen – dann ändert sich das Ergebnis auch mit mehr Teilnehmern nicht wesentlich. Die ausführliche Herleitung steht unter Repräsentativität der animusX-Umfrage.
Zur Auswertung setzt animusX zusätzlich Künstliche Intelligenz ein – für Mustererkennung und historische Vergleiche. Die Datengrundlage bleibt die klassische wöchentliche Umfrage; die KI ergänzt die Methodik, ersetzt sie aber nicht.
Wer hinter animusX steht
Stephan Heibel ist Geschäftsführer des Analysehauses animusX und betreibt die Plattform von Hamburg aus. Er verfolgt die Börsen in den USA und Europa seit 1998 und schreibt wöchentlich für mehr als 25.000 Leser über Hintergründe zum Aktienmarkt und Ursachen für Kursbewegungen. Ausführlich zur Person: Über Stephan Heibel.
animusX kam über einen Umweg zu ihm: Ein Kunde machte ihn darauf aufmerksam, dass der Sentimentdienst eingestellt werden sollte. Heibel übernahm ihn und führt die wöchentliche Erhebung seitdem ohne Unterbrechung fort – die Datenreihe reicht bis 2006 zurück, die heutige Webseite betreibt er seit 2010.
Die Verbindung zum Heibel-Ticker ist keine lose Kooperation, sondern strukturell: Die wöchentliche Auswertung der animusX-Umfrage ist ein wesentlicher Bestandteil des Börsenbriefs. Heibel ist dessen Herausgeber und Chefredakteur und betreibt zusätzlich den Blog Heibel-Unplugged samt KI-Aktien-Blog. Seine Interpretation der Umfrageergebnisse teilt er mit drei Gruppen: den animusX-Teilnehmern, den Handelsblatt-Lesern und den Heibel-Ticker-Mitgliedern.
Wer sonst noch hinter animusX steht, zeigt die Team-Übersicht auf der Startseite.
Die animusX-Daten sind auch wissenschaftlich ausgewertet worden – eine Masterthesis wurde auf ihrer Grundlage erstellt. Zur Einordnung der Methodik tauscht Heibel sich zudem mit anderen Fachleuten aus, darunter Joachim Goldberg, über drei Jahrzehnte Deutschlands bekanntester Sentimentanalyst.
animusX in der Öffentlichkeit
Am 22. Juli 2025 stellte Stephan Heibel die aktuellen Umfrageergebnisse live vom Frankfurter Börsenparkett in der ARD-Sendung „Update Wirtschaft" auf Tagesschau24 vor – im Gespräch mit Moderatorin Antje Erhard über geopolitische Spannungen, Zinserwartungen und KI-getriebene Marktverwerfungen. Der Beitrag ist in der ARD-Mediathek ab Minute 16:20 abrufbar; die ausführliche Einordnung des Auftritts steht auf Heibel-Unplugged.
Im Handelsblatt wird Stephan Heibel regelmäßig als Sentimentexperte und Geschäftsführer des Analysehauses animusX zitiert. Weitere Kolumnen erscheinen bei finanzmarktwelt.de und aktiencheck.de. Die vollständige Trefferliste im Handelsblatt zeigt, wie oft seine Auswertungen dort erscheinen. Marktlage und Sentiment ordnet Stephan Heibel zusätzlich regelmäßig im YouTube-Kanal und auf LinkedIn ein. Die Interpretation der wöchentlichen Auswertung geht außerdem jeden Montag an die Kunden des Börsentags Hamburg, der Finanzmarktwelt und des Handelsblatts.
Die animusX-Grafiken dürfen für eigene Publikationen verwendet werden. Bitte informieren Sie uns über das Kontaktformular, belassen Sie das Logo in der Grafik und geben Sie animusX als Quelle mit Link an. Aus den Analysen darf unter Angabe der Quelle auch auszugsweise zitiert werden; die kommerzielle Nutzung und der Verkauf der Daten sind nicht gestattet.
Wie die Themenseiten zusammenhängen
Die Themenseiten bauen aufeinander auf. Zwei Fragen ordnen sie: Auf welcher Ebene setzt die Seite an – beim Begriff, bei der Messmethode oder bei einer einzelnen Kennzahl? Und stammen die Daten aus der eigenen Umfrage oder von einem anderen Anbieter?
Den Einstieg bildet die Begriffsebene. Marktstimmung und Marktsentiment klärt, was die beiden Wörter bedeuten und worin sie sich unterscheiden. Wer wissen will, wie sich Stimmung überhaupt messen lässt, findet die Übersicht der Verfahren unter Sentiment-Grundlagen: Umfragen, Orderdaten, Optionsdaten, Positionierungsdaten – und die psychologischen Effekte, die dabei sichtbar werden.
Darunter liegen die Seiten zur eigenen Erhebung. DAX-Sentiment zeigt, was animusX am deutschen Aktienmarkt Woche für Woche erhebt und was die Werte aussagen. Der DAX Angst & Gier Indikator fasst diese Erhebung zu einem einzelnen Wert zusammen und zeigt den aktuellen Stand. Gold-Sentiment überträgt dieselbe Erhebung auf den Goldmarkt.
Daneben stehen drei Seiten, die Kennzahlen anderer Anbieter einordnen. Sie gehören nicht zur animusX-Umfrage, sondern erklären, was diese Kennzahlen messen und wie ihre Werte zu lesen sind: das Euwax-Sentiment der Börse Stuttgart aus Orderdaten von Privatanlegern, das Put/Call-Verhältnis aus Optionsdaten und die US-Sentiment-Indikatoren AAII und NAAIM. Eine Erläuterung zum Put/Call-Verhältnis für DAX und CBOE steht bereits als PDF bereit.
Wie belastbar die Stichprobe der eigenen Umfrage ist, steht auf der Seite zur Repräsentativität.
Alle Seiten und Funktionen auf einen Blick
| Seite/Funktion | Rolle |
|---|---|
| Startseite | Erstkontakt, Methodik-Überblick, Team, FAQ |
| DAX Fear & Greed Index | Öffentliche Schnellübersicht der aktuellen Stimmung |
| Probeexemplar | Beispielauswertung für Nicht-Teilnehmer, zwei Wochen alt |
| Umfragemuster | Muster des Umfrageformulars |
| Repräsentativität | Methodik- und Vertrauensnachweis zur Stichprobe |
| Umfrage | Wöchentliche Teilnahme, Do 8 Uhr – Sa 24 Uhr, vorläufige Ergebnisse Fr 14 Uhr |
| Registrierung | Anmeldung als neues Mitglied |
| Passwort vergessen | Passwort zurücksetzen |
| Mitgliederbereich | Vollständige Ergebnisse: Kommentar und grafische Auswertungen |
| animusX Dashboard | Gefilterte Ansicht aller Indikatoren mit Extremwerten |
| Treuepunkte-System | Bis zu drei Wochen Ergebniszugriff ohne aktuelle Teilnahme |
| Account-Verwaltung | Profil, Passwort, Abmeldung vom Verteiler |
| Teilnahmebedingungen | Rechtliche Teilnahmeregeln, institutionell vs. privat |
| Impressum | Anbieterkennzeichnung, Nutzungsbedingungen |
| Datenschutzerklärung | Erhobene Daten, Rechte der Nutzer |
| Kontaktformular | Direkter Kontakt |
Häufige Fragen
Was ist animusX?
animusX bündelt wöchentlich viele einzelne Stimmungen von Anlegern zu einem Gesamtbild – gestützt auf Erkenntnisse der Behavioral Finance. Wie Stimmung, Marktentwicklung und technische Analyse zusammenhängen, steht unter Wechselwirkung; das zugrunde liegende Muster unter Anlegerzyklus.
Wer steht hinter animusX?
Stephan Heibel, Geschäftsführer des Analysehauses animusX in Hamburg sowie Herausgeber und Chefredakteur des Börsenbriefs Heibel-Ticker. Mehr dazu unter Wer hinter animusX steht und auf der Autorenseite; öffentliche Auftritte unter animusX in der Öffentlichkeit.
Für wen ist animusX?
Für private und institutionelle Anleger in Deutschland, die die Stimmung am deutschen Aktienmarkt nicht nur lesen, sondern durch die eigene Einschätzung mitgestalten möchten. Wofür animusX ausdrücklich nicht gedacht ist, steht unter Für wen ist animusX?.
Wie funktioniert die Teilnahme?
Über die wöchentliche Umfrage unter /surveys, donnerstags ab 8 Uhr bis samstags Mitternacht, mit Login. Der vollständige Ablauf steht unter Give & Take, die gestellten Fragen unter Was in der Umfrage gefragt wird. Ein Muster des Formulars zeigt es vorab.
Was kostet die Teilnahme?
Die Teilnahme und die Ergebnisse sind kostenlos – nach dem Give-&-Take-Prinzip. Ein Probeexemplar der Auswertung lässt sich ohne Anmeldung ansehen. Die Teilnahmebedingungen regeln die Einzelheiten.
Was bekomme ich als Teilnehmer?
Einen wöchentlichen Marktkommentar und die vollständigen grafischen Auswertungen im Mitgliederbereich. Welche Auswertungen das sind, steht unter Was Teilnehmer bekommen, die erhobenen Kennzahlen unter Die animusX-Indikatoren.
Wie oft werden die Daten aktualisiert?
Wöchentlich – kein Echtzeit-Signal. Was das für die Aussagekraft bedeutet, steht unter Grenzen des Ansatzes.
Wie lese ich die Werte richtig?
Extremwerte wirken als Konträrindikator: starke Angst eher als Einstiegssignal, ausgeprägte Gier als Warnsignal. Die Skala und ihre Deutung stehen unter Wie die Werte zu lesen sind, der aktuelle Stand im DAX Angst & Gier Indikator.
Wie viele Anleger nehmen teil?
Über 8.000 wöchentlich, darunter die Teilbefragung unter Handelsblatt-Lesern und über 235 institutionelle Investoren. Zur Aussagekraft dieser Stichprobe: Wie verlässlich sind die Ergebnisse? und die Repräsentativität der Umfrage.
Was passiert, wenn ich eine Woche nicht teilnehmen kann?
Regelmäßige Teilnahme baut Treuepunkte auf, mit denen sich bis zu drei Wochen ohne Teilnahme überbrücken lassen. Einzelheiten unter Give & Take, verwalten lässt sich das Konto unter /users/edit.
Ist das eine Anlageberatung?
Nein. animusX unterstützt die eigene Analyse, ersetzt aber keine individuelle Beratung. Siehe Grenzen des Ansatzes und das Impressum.
Was passiert mit meinen Daten?
Die Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Details in der Datenschutzerklärung; bei Rückfragen hilft das Kontaktformular.
Darf ich die Grafiken verwenden?
Ja, unter Angabe der Quelle und mit Logo in der Grafik. Die Bedingungen stehen unter animusX in der Öffentlichkeit.
Weiterführende Antworten finden Sie im FAQ-Bereich der Startseite.
Aktualität
Stand: 22. September 2026.